„Ich kann es noch gar nicht glauben“ – Helen Langehanenberg gewinnt in Neumünster
Neumünster – Ein wenig fassungslos schaute sie auf das Ranking des Reem Acra FEI World Cup Dressage: „Ich kann das noch gar nicht glauben, ich fühle mich wie im Himmel….“, murmelte Helen Langehanenberg aus Havixbeck. Mit dem Sieg in der Grand Prix Kür, präsentiert von der VR Bank Neumünster und der Bausparkasse Schwäbisch Hall, auf Damon Hill NRW eroberte die zierliche Westfälin Platz eins der West-Europaliga des Dressur-Weltcups und kann mit diesem Schwung im Rücken zum Finale des Reem Acra FEI World Cup im niederländischen s`Hertogenbosch vom 18. bis 22. April fahren.
Die achte Station der laufenden Weltcupsaison, die übrigens zum 26. Mal in den Holstenhallen einen würdigen Standort mit einem enthusiastischen Publikum fand, lockte erneut Zuschauermassen. Die erlebten auch die sechsmalige Neumünster-Siegerin Isabell Werth mit dem Ernie genannten El Santo NRW auf Rang zwei. „Es ist unübersehbar, dass wir ein paar Probleme in den Piaffen hatten, da gibt es noch einiges zu tun“, bekannte die erfolgreichste deutsche Dressurreiterin unumwunden, „vielleicht habe ich da noch eine zündende Idee – oder besser noch Ernie“. Platz drei eroberte die aus dem süddeutschen Kirchheimbolanden angereiste Uta Gräf, die sich riesig über ihren Hengst Le Noir freute und über die warme Welle der
Sympathie, die der Berufsreiterin und ihrem nervenstarken Holsteiner Hengst beim ersten Auftritt in Neumünster entgegenschlug. Den Rappen besahen sich bei den VR Classics mit Zuchtleiter Dr. Thomas Nissen und Achaz von Buchwaldt auch gleich zwei Mitglieder der Holsteiner Körkommission.
Überhaupt – das Publikum: „Wenn es einen Preis für das beste Weltcup-Publikum geben würde, dann hätte das in Neumünster diesen Preis verdient“, befand die internationale Chefrichterin Mariette Withages-Dieltjens aus Belgien, die seit vielen Jahren immer wieder mal die Weltcup-Dressur in Neumünster richtet. „Das ist auch für uns Richter eine besondere Atmosphäre, denn wir sitzen so dicht am Publikum, das man praktisch den Atem der Zuschauer im Nacken spürt – und jeden Kommentar hört“, lachte die Belgierin. Einig waren sich Richter, Sponsoren und Veranstalter in der Bewertung des Feldes mit Reitern aus zehn Nationen: Eine Vielfalt, die gut für den Sport ist und reihenweise interessante Pferde in der Prüfung! Quelle:Pressemeldung Foto:Thomas Hellmann













